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ELSE-FRENKEL-BRUNSWIK-INSTITUT für Demokratieforschung in Sachsen

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Bundesweites Projekt

Die Leipziger Autoritarismus Studien

Seit 2002 beobachten Wissenschaftler der Universität Leipzig die Entwicklung autoritärer und rechtsextremer Einstellungen in Deutschland. Quelle: Luis Fernando Felipe Alves

Seit 2002 untersucht die Leipziger Arbeitsgruppe um Elmar Brähler und Oliver Decker die rechtsextreme Einstellung in Deutschland. Die alle zwei Jahre durchgeführte Erhebung gilt als Grundlage der Erforschung rechtsextremer Einstellungen und ihr Vordringen in breite Schichten der Bevölkerung.

Im Rahmen der als Leipziger "Mitte"-Studien bekannt gewordenen Studienreihe werden im Zwei-Jahres-Rhythmus repräsentative Erhebungen durchgeführt. Im Jahr 2008 wurden in einer Gruppendiskussionsstudie die Ergebnisse der repräsentativen Studie von 2006 vertieft. Von 2006 bis 2012 konnte die Friedrich-Ebert-Stiftung als Kooperationspartnerin gewonnen werden. 2016 wurde die Studie in Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung durchgeführt. Seit 2018 besteht die Kooperation mit der Otto Brenner Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung fort. Im selben Jahr wurde der Name der Reihe in "Leipziger Autoritarismus Studien" geändert.

Grundlage zur Erforschung rechtsextremer Einstellungen

Über die Jahre entwickelten sich die Studie zu einem vielbeachteten Barometer politischer Einstellung in Deutschland. Die gewonnenen Daten und die sozialpsychologischen Analyse der Studienreihe der Universität Leipzig sind heute zur bundesweiten Grundlage der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus geworden.

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler