Der Vortrag stellt das neue Buch Politischer Antisemitismus im postfaktischen Zeitalter vor und diskutiert, welche Begriffe und Definitionen von Antisemitismus heute notwendig sind, um aktuelle Erscheinungsformen zu erkennen. Er fragt, wie sich die politischen Gelegenheitsstrukturen für Antisemitismus im 21. Jahrhundert verändert haben und welche Rolle Krisen, Desinformation und ein polarisiertes Meinungsklima im postfaktischen Zeitalter dabei spielen.
Henriette Rodemerk, Johanna Niendorf, Charlotte Höcker und Dr. Fiona Kalkstein sind Herausgeberinnen des neu erschienenen Sammelbands "Antifeminismus und Provinzialität". Auf der Fachtagung werden Ergebnisse aus dem Forschungsband„Antifeminismus und Provinzialität“vorgestellt und diskutiert, welche Schlussfolgerungen aus den theoretischen und empirischen Überlegungen mit Blick auf die Praxis zivilgesellschaftlicher, politischer und Bildungsarbeit gegen Antifeminismus gezogen werden können.
Der 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie findet vom 22.-26.09.2025 an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) statt. Verschiedene EFBI-Wissenschaftler halten Vorträge auf dem Kongress.
Am 15. September 2025, dem Internationalen Tag der Demokratie, lädt die Stiftung Zukunft Berlin gemeinsam mit dem Technologie-Park Humboldthain zum zweiten Teil des Doppel-Aktionstages ein. Dr. Johannes Kiess nimmt an einem Podium teil.
Das NSU Dokumentationszentrum "Offener Prozess" und das Else-Frenkel-Brunswik-Institut veranstalten am 11. und 12. September ein gemeinsames wissenschaftliches Symposium in Chemnitz.
Bei der Veranstaltung des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Standort Jena diskutieren Experten aus Wissenschaft und Praxis in Vorträgen und Panels die politischen und sozialen Verschiebungen nach den jüngsten Wahlen – mit besonderem Augenmerk auf ostdeutsche Realitäten wie auch auf bundesweite Trends.