Reichsbürger, völkische Siedler, Esoteriker und Souveränisten versuchen in Sachsen soziale Parallelstrukturen aufzubauen. Dabei schüren sie verschwörungsideologische, rassistische und antisemitische Ressentiments. Der neue EFBI Digital Report analysiert ihre Strategien.
Das EFBI stellt an dieser Stelle regelmäßig seine Kooperationspartner aus der Zivilgesellschaft vor und stellt ihnen Fragen über ihre Arbeit. Diesmal erklärt Kathleen Zeidler von Romano Sumnal, wie sich der Verein gegen Antiromaismus einsetzt.
Der thematische Fokus in extrem rechten und verschwörungsideologischen Milieus hat sich seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine verschoben. Der erste reguläre EFBI Digital Report berichtet Ergebnisse aus dem Kooperationsprojekt Online-Monitoring des EFBI und der Amadeu Antonio Stiftung und untersucht, wie rechte und verschwörungsideologische Gruppen den Krieg zur Mobilisierung nutzen.
Im neuen EFBI-Policy Paper werten die Autorin und Autoren eine Befragung von Vertreterinnen und Vertretern der sächsischen Partnerschaften für Demokratie sowie der derzeit geförderten Modell-Projekte aus. Die Befragung wurde in Kooperation mit dem Demokratie-Zentrum im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt mit dem Ziel durchgeführt, Problemlagen, Bedarfe und Handlungsfähigkeit systematisch zu erfassen.
Das EFBI Policy Paper geht der Frage nach, ob schulische Bildung die Demokratie stärken kann, in dem es Jugendliche über Verschwörungstheorien und Falschnachrichten aufklärt.